Thomas Baar, JD

Thomas Baar

Thomas Baar, J.D., has obtained his academic degree at the Law School of the University of Graz in 2005. After his clerkship at different courts in Vienna, he started his career in a reputable full global law firm in Vienna with strong focus on international corporate clients. From 2012 until up-to-date he is a partner at LAW@TEG7 and mainly dealing with complex litigation matters and investment immigration as well as private immigration, which has earned him an international reputation as one of the leading immigration lawyers in Austria.

Mr Baar disposes of a strong network of cooperation partners that afford him to cover a wide range of subsidiary services that come along with successful legal representations. Thomas Baar, J.D., is admitted to the Bar in Vienna, Austria.

Thomas Baar

Areas of expertise:

  • Litigation
  • Arbitration
  • Mediation
  • Immigration Law / Investment Immigration

Law School of Graz, Austria
Admitted to the Bar in Vienna, Austria (Code R174163)

Liegt eine Parteienhäufung vor, so sind gemäß § 55 Abs 1 Z 2 JN mehrere in einer Klage geltend gemachte Ansprüche zusammenzurechnen, wenn sie von mehreren Parteien oder gegen mehrere Parteien erhoben werden, die Streitgenossen nach § 11 Z 1 ZPO sind. Das Gesetz verlangt somit im Bereich der Parteienhäufung das Vorliegen einer materiellen Streitgenossenschaftächster Suchbegriff entweder auf Klags- oder auf Beklagtenseite. Es muss somit entweder eine Rechtsgemeinschaft hinsichtlich des Streitgegenstands bestehen oder eine Parteienmehrheit, die aus demselben tatsächlichen Grund (allenfalls sogar solidarisch) berechtigt oder verpflichtet ist. Liegt hingegen – wie hier – lediglich eine formelle orheriger SuchbegriffStreitgenossenschaft nach § 11 Z 2 ZPO vor, kommt es selbst dann nicht zu einer Zusammenrechnung der Streitwerte, wenn die geltend gemachten Forderungen in einem tatsächlichen oder rechtlichen Zusammenhang stehen (vgl RIS-Justiz RS0053096 [T10]). Ist in einem Verfahren Anspruchs- und gleichzeitig Parteienhäufung gegeben, sind bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 55 Abs 1 Z 1 JN zwar die gehäuften Ansprüche der betreffenden Partei zusammenzurechnen, nicht jedoch diese Ansprüche mit jenen der übrigen formellen Streitgenossen (vgl Gitschthaler in Fasching/Konecny3 § 55 JN, Rz 23 und 23/1).