Assessor iur. Džek Opačak

Assessor iur. Džek Opačak

Džek Opačak received his academic degree from several law schools in Germany in 2008. After his business law-focussed bar exam, he worked at PwC in Vienna, conducting international projects in various business sectors including M&A deals. Since 2014 he has worked as an independent partner of LAW@TEG7, primarily providing unconventional legal solutions to - due to his command of 5 languages -international corporate clients in Austria and Germany. Besides, he established his reputation as a tough negotiator in various international arbitration and litigation cases.

Mr Opačak's professional Europe-wide network enables him to serve his clients with all kind of services from one source. Džek Opačak is admitted to both, the Bar in Frankfurt am Main, Germany and Vienna, Austria.

Assessor iur. Džek Opačak

Areas of expertise:

  • Corporate and Commercial Law / M&A
  • Arbitration
  • Capital Markets / Regulatory Law
  • Compliance Law / Data Protection

Law Schools of Frankfurt am Main and Mainz, Germany
Admitted to the Bar in Frankfurt am Main, Germany (Code 0152201)
Admitted to the Bar in Vienna, Austria (J101716)

Liegt eine Parteienhäufung vor, so sind gemäß § 55 Abs 1 Z 2 JN mehrere in einer Klage geltend gemachte Ansprüche zusammenzurechnen, wenn sie von mehreren Parteien oder gegen mehrere Parteien erhoben werden, die Streitgenossen nach § 11 Z 1 ZPO sind. Das Gesetz verlangt somit im Bereich der Parteienhäufung das Vorliegen einer materiellen Streitgenossenschaftächster Suchbegriff entweder auf Klags- oder auf Beklagtenseite. Es muss somit entweder eine Rechtsgemeinschaft hinsichtlich des Streitgegenstands bestehen oder eine Parteienmehrheit, die aus demselben tatsächlichen Grund (allenfalls sogar solidarisch) berechtigt oder verpflichtet ist. Liegt hingegen – wie hier – lediglich eine formelle orheriger SuchbegriffStreitgenossenschaft nach § 11 Z 2 ZPO vor, kommt es selbst dann nicht zu einer Zusammenrechnung der Streitwerte, wenn die geltend gemachten Forderungen in einem tatsächlichen oder rechtlichen Zusammenhang stehen (vgl RIS-Justiz RS0053096 [T10]). Ist in einem Verfahren Anspruchs- und gleichzeitig Parteienhäufung gegeben, sind bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 55 Abs 1 Z 1 JN zwar die gehäuften Ansprüche der betreffenden Partei zusammenzurechnen, nicht jedoch diese Ansprüche mit jenen der übrigen formellen Streitgenossen (vgl Gitschthaler in Fasching/Konecny3 § 55 JN, Rz 23 und 23/1).